Cry Out For Revenge, DERBH & Restructive

30. Oktober | 20:00 – 23:00
Cry Out For Revenge + Restructive + DERHB
Drei Bands, harte Riffs und ein Heimspiel mit Nachdruck
Am Freitag, 30. Oktober 2026, wird in der Jahnhalle nicht lange um den heißen Verstärker herumgeredet: Cry Out For Revenge aus Nordenham laden zur Metal Night und holen sich mit Restructive aus Oldenburg und DERHB aus Bremen zwei Bands dazu, die ebenfalls ziemlich genau wissen, wie man harte Riffs, massive Breakdowns und intensive Vocals in Bewegung übersetzt.
Drei Bands stehen an diesem Abend auf der Bühne, jede mit einer eigenen Handschrift: deutschsprachiger Metalcore aus Bremen, technisch vielseitiger Modern Metalcore aus Oldenburg und zum Abschluss das Heimspiel der Nordenhamer Lokalmatadoren. Wer bei Konzerten gern nur still mit dem Fuß wippt, darf das natürlich versuchen. Einfach wird es allerdings nicht.
DERHB: Hart, laut und ohne Umwege
Den Abend eröffnen DERHB aus Bremen. Seit 2021 hinterlässt die Band ihre Spuren in der Metalcore-Szene und verbindet harte, melodische Gitarrenriffs mit deutschsprachigen Texten. Inhaltlich geht es um den Kampf mit dem eigenen Ich, um Verlust, Weltschmerz und jene inneren Konflikte, für die ein vorsichtiges Flüstern manchmal schlicht nicht ausreicht.
DERHB bringen diese Themen mit viel Energie, Shouts, Screams und einer kompromisslosen Bühnenpräsenz auf den Punkt. Ihre Live-Shows sind auf Bewegung ausgelegt und liefern ziemlich früh am Abend gute Gründe, den Bereich vor der Bühne nicht nur aus sicherer Entfernung zu betrachten.
Mit ihrer Debüt-EP „Leben und Scherben“, zahlreichen Festivalauftritten und einer Halbfinalteilnahme beim Wacken Metal Battle haben sich die Bremer bereits einen Namen in der norddeutschen Metalszene gemacht. In der Jahnhalle übernehmen sie den Opener-Posten. Von gemütlichem Anwärmen kann dabei allerdings keine Rede sein.
Restructive: Technischer Metalcore mit Breakdowns und Widerhaken
Danach übernehmen Restructive aus Oldenburg. Die Band verbindet unterschiedliche moderne Core-Stile zu einem Sound, der gleichermaßen technisch, wuchtig und eingängig ausfällt. Schnelle und anspruchsvolle Metalcore-Riffs treffen auf Beatdown-Breakdowns, vertrackte Djent-Passagen und Refrains, die trotz aller Härte im Kopf bleiben.
Die sechs Musiker bringen Erfahrungen aus verschiedenen Metalcore-, Hardcore- und Deathcore-Projekten mit. Diese unterschiedlichen Hintergründe hört man den Songs an: Restructive halten sich nicht stur an bekannte Strukturen, sondern bauen immer wieder unerwartete Passagen und bewusste Stilbrüche ein. Dadurch bleibt ihre Musik abwechslungsreich, ohne an Druck zu verlieren.
Auch die beiden Stimmen der Band spielen dabei eine zentrale Rolle. Gesang und Shouts wirken wie zwei gegensätzliche Perspektiven auf persönliche Konflikte und gesellschaftliche Probleme. Live kommt dazu eine dichte, präzise inszenierte Show, die musikalische Wucht und Atmosphäre miteinander verbindet.
Kurz gesagt: Restructive liefern genug technische Finesse für genaues Hinhören und gleichzeitig genügend Breakdowns, um diese gute Absicht innerhalb weniger Sekunden wieder zu vergessen.
Cry Out For Revenge: Das Heimspiel der Lokalmatadoren
Zum Abschluss gehört die Bühne den Nordenhamer Lokalmatadoren Cry Out For Revenge. Die Band wurde im Sommer 2024 gegründet und hat sich einem modernen Metal-Sound verschrieben, der harte Riffs mit atmosphärischen Passagen und intensiven Vocals verbindet.
Mit Rico Wilhelms am Gesang, Dennis Zimmermann an Gitarre und Gesang, Marco Wolanski am Bass und Sebastian Schmidt am Schlagzeug stehen vier Musiker auf der Bühne, die bereits in verschiedenen Projekten umfangreiche Live-Erfahrung gesammelt haben. Bei Cry Out For Revenge schlagen sie gemeinsam ein neues und deutlich härteres Kapitel auf.
Auf die erste Single im September 2024 folgte ein Jahr später die selbstbetitelte EP „Cry Out For Revenge“. Mit „Bury the Shadows“ und „Echoes“ legte die Band anschließend weitere Songs nach. Dabei geht es nicht allein um maximale Härte: Zwischen den massiven Gitarren und druckvollen Rhythmen lassen Cry Out For Revenge immer wieder Raum für Atmosphäre, Spannung und Melodien.
Nachdem die Band 2025 ihre Live-Premiere in der Jahnhalle gefeiert hat, kehrt sie nun als Headliner zurück. Dieses Mal wird aus dem ersten Ausrufezeichen ein kompletter Abend mit zwei starken Gastbands und einem Heimspiel zum Abschluss.
Die Running Order
Opener: DERHB
Deutschsprachiger Metalcore aus Bremen
Danach: Restructive
Moderner Metalcore aus Oldenburg
Headliner: Cry Out For Revenge
Modern Metal aus Nordenham
Drei Bands, drei unterschiedliche Spielarten moderner Härte und eine klare Reihenfolge: DERHB eröffnen den Abend, Restructive drehen die nächste Eskalationsstufe auf und Cry Out For Revenge bringen das Ganze als Lokalmatadoren nach Hause.
Veranstaltungsdetails
Datum: Freitag, 30. Oktober 2026
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Kulturzentrum Jahnhalle Nordenham
Ticketlink folgt, sobald der Vorverkauf startet.
