Sirenen

11. September | 20:00 – 23:00
Sirenen – vier Stimmen, viele Instrumente
Von Tina Turner bis Hildegard Knef: Hauptsache, der Song macht Spaß
Am Freitag, 11. September 2026, wird es in der Jahnhalle vielseitig, lebendig und herrlich unberechenbar: Die Sirenen bringen ein Programm auf die Bühne, bei dem musikalische Schubladen höchstens noch dazu taugen, darin die vielen Instrumente aufzubewahren.
Die vier Musikerinnen Dominique Wempe, Kathrin Torkel, Yvonne Broch und Inga Lüdke verbindet vor allem die Freude daran, bekannte Songs neu zu entdecken und ihnen eine ganz eigene Farbe zu geben. Ihr Repertoire reicht von Tina Turner über Alphaville und die Beatles bis zu Amy Macdonald. Und weil musikalische Grenzen für diese Band eher freundliche Empfehlungen sind, darf zwischendurch auch Hildegard Knef um die Ecke schauen.
Das klingt auf dem Papier schon abwechslungsreich. Auf der Bühne wird daraus ein buntes Mosaik aus Stimmen, Instrumenten und Ideen, bei dem auch die Band selbst manchmal gespannt sein dürfte, wer beim nächsten Song eigentlich was spielt.
Entstanden zum Internationalen Frauentag – geblieben aus Freude an der Musik
Gegründet haben sich die Sirenen 2024 für einen Auftritt zum Internationalen Frauentag in der Jahnhalle. Dominique Wempe, Kathrin Torkel und Hanne Müchler hatten zu diesem Zeitpunkt bereits viele Jahre gemeinsam musiziert. Mit Inga Lüdke und Yvonne Broch entstand daraus eine neue Formation, die eigentlich für diesen besonderen Anlass zusammenkam.
Doch aus dem einmaligen Auftritt wurde mehr. Die Freude am gemeinsamen Musizieren, das ungewöhnlich vielseitige Repertoire und die spürbare Chemie auf der Bühne machten schnell klar, dass diese Sirenen auch nach dem Frauentag noch gehört werden sollten. Nachdem Hanne Müchler sich inzwischen anderen Hobbys zugewandt hat, hat sich das Quartett neu arrangiert und musikalisch noch einmal frisch aufgestellt.
Instrumententausch ausdrücklich erwünscht
Natürlich hat jede Musikerin ihre bevorzugte Rolle: Kathrin Torkel und Dominique Wempe spielen Violine, Yvonne Broch Gitarre und Inga Lüdke Cajon. Doch bei den Sirenen ist diese Aufteilung keineswegs in Stein gemeißelt.
Da legt Dominique die Geige auch einmal beiseite und greift zur Trompete. Yvonne wechselt von der Gitarre ans Schlagwerk, Kathrin setzt sich an die Tasten und Inga probiert sich am Bass aus. Instrumententausch gehört hier nicht zur Notlösung, sondern zum musikalischen Konzept. Dadurch bekommen die bekannten Songs überraschende Arrangements und einen ganz eigenen Charakter.
Gesungen wird von allen vier Musikerinnen. Besonders der mehrstimmige Gesang verleiht den Neuinterpretationen Wärme, Tiefe und manchmal auch eine ordentliche Portion Kraft. Mal klingt es fein und akustisch, mal schwungvoll und rhythmisch, mal vertraut und im nächsten Moment völlig anders als erwartet.
Ein Abend voller musikalischer Lieblingsstücke
Bei den Sirenen treffen unterschiedliche Musikgeschmäcker nicht auf einen mühsamen Kompromiss, sondern aufeinander. Gerade daraus entsteht ein Programm, das so bunt ist wie die musikalischen Biografien der vier Frauen.
Hier geht es nicht darum, bekannte Titel möglichst genau zu kopieren. Die Songs werden auseinandergenommen, neu zusammengesetzt und mit Geigen, Gitarre, Cajon, Trompete, Bass, Tasten und vier Stimmen in die eigene Klangwelt der Band geholt. Das Ergebnis ist charmant, überraschend und hörbar von echter Spielfreude getragen.
Wer Lust auf einen Konzertabend mit bekannten Liedern in ungewöhnlichen Gewändern, starken Stimmen und einer Band hat, die sich selbst genauso gern überrascht wie ihr Publikum, sollte sich diesen Termin unbedingt vormerken.
Veranstaltungsdetails
Datum: Freitag, 11. September 2026
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Kulturzentrum Jahnhalle Nordenham
Tickets: im Vorverkauf über Reservix erhältlich.
Ticketlink folgt, sobald der Vorverkauf startet.
